Nun, das restliche Leben in den Niederlanden geht natuerlich auch weiter. Ich weiss nicht ob ihr es aus meinem Schreibstil herauslesen koennt, auf jeden Fall geht es mir richtig gut. Zum Beispiel gilt es da zu erwaehnen, dass ich heute Abend zu dem Amsterdam Spiel gehen werde. Und tatsaechlich, ein guter Freund von mir hat uns Karten fuer die ganz besonderen Plaetze besorgen koenne, sprich wir werden das Spiel aus dem VIP-Bereich heraus sehen, hohoho. Nun, Ajax spielt gegen Espanyol Barcelona, fuer die, die es interessiert. Ich gehe dort mit ein paar Studenten hin, George, Joris und einem Zimmernachbarn von mir. Nur, damit ihr einen Eindruck davon habt mit wem ich so herumhaenge. Das mit Zimmer hat irgendwie nicht geklappt. War ne bloede Aktion und es aergert mich auch wirklich, vor allem des Geldes halber. Nun gut, meine Mutter hat gesagt es braenge nichts sich unnoetig darueber aufzuregen, aendern ließe es sich ja doch nicht, buch es doch einfach unter Lehrgeld ab. Ja, das fand ich so gut, dass ich es auch gleich mal gemacht habe. Die Sache ist vergessen. Ein neues Zimmer gibt es im Dezember wohl aber erst einmal nicht. Aber es geht auch so gut. Eva freut sich wenn ich bei ihr wohne und ich muss sagen, dass es zwar manchmal anstregend ist, weil man ja doch eben nur ein Zimmer hat, aber irgendwie ist es auch wirklich angenehm und schoen. Abgesehen davon gibt es in diesem Casas 400 (Name des Hotels) so viele Studenten, dass man eigentlich nur aus dem Zimmer gehen muss um Ablenkung zu finden. Es gibt beispielsweise eine Gemeinschaftskueche in der sich Abends halbwegs alle treffen. Gegessen wird an einem grossen Tisch, und meistens sitzt man dann dort noch fuer eine Weile und quatscht. Und da ich kein Niederlaendisch spreche, die Niederlaender selbst aber Sprachgenies sind (das sage ich, weil selbst der Busfahrer respektables Englisch spricht, im Gegensatz zu den Deutschen (kritik!!)) und auch keine Hemmungen haben (wieder Kritk!! gegen Deutsche und ein paar meiner Freunde!!) laesst es sich dort im Casa 400 echt gut aushalten. Ansonten war ich letze Woche noch auf einer Communicationparty, sprich einer Party! Der Fakultaet of Communication, genauergesagt der ersten Stufe ICM (International Communication and Media ç mein Studium). Es wurde ne Menge Fotos gemacht und bei Gelegenheit werde ich die Mal „poste“. Sind wirklich gut geworden. Ja, das Studium selbst laeuft auch gut, nur sufficients, all credits so far, aber gut. Ich zeig euch die Fotos bald. Gruesse
November 30, 2006
Kommentar
He, man, das ist nun aber wirklich lange her, dass ich hier das letzte Mal etwas geschrieben habe. Dabei ist mein Leben gar nicht so langweilg als dass ich hier nichts zu erzaehlen haette. Nun gut, zuerst aber zu dem kleinen Raetzel das mein Vater mir aufgetragen hat, als er aus diesem ominoesen Land zurueckkam. Das mit Umlaut kann ich im Uebrigen nicht aendern, liegt an den Niederlaendischen Tastatur. Ich hoffe, es stoert nicht all zu sehr. Wie auch immer, die Stadt mit B ist Beirut, vom Meer herkommend, liegt sie im Libanon und wurde so halbwegs waehrend des Krieges zerbombt, zumindest sagen das die Medien. Danach kommt Damaskus, die Hauptstadt Syriens. Ja, die Ecke ist euch nicht vertraut, aber ein bisschen Topographie kann nicht schaden. Die naechste Station, damit auch eigentlich die Endstation, ist Amman, bzw. der Flughafen 30! (Luftlinie
suedlich von Amman. SKH steht fuer Seine Koeniglichen Hoheit, den Prinzen Hassan von Jordanien, auch das Land in dem mein lieber Vater letztlich landete. Das mit sieben Huegeln: auf denen wurde die Stadt gebaut, heute sind es mehr als 19. Ja, Danke fuer das kleine Spiel und danke dafuer dass du mich an deiner Reise hast teilhaben lassen. Bist du eigentlich am Wochenende da? Bzw, du fliegst ja in die Staaten, kann ich dich noch in Berlin erreichen?
November 7, 2006
Ferien
Hey,
ich bin mal wieder in Buxtehude und ich sag euch, es ist so richtig schön hier herumzuhängen und nichts zu machen. Auch wenn manche sagen, dass das nicht gut ist und der Kontrast zum Studentenleben zu gross ist, sprich, dass sie sich langweiligen, so finde ich es traumhaft. Normalerweise muss ich jeden Morgen früh aufstehen, in den Zug steigen und auf mein ruhiges Frühstück verzichten. In den Ferien kann ich endlich ausschlafen und es mir gut gehen lassen. Allein die Tatsache, dass jetzt für eine Woche Deutsches Essen gekocht wird ist die Reise nach Deutschland wert. Wenn ihr euch fragt was ich so mache, ich mache gar nichts. Ich sitze meistens zu Hause herum, wenn meine Mutter zu Hause ist spielen wir Karten und “tratschen”. Wenn das nicht möglich ist dann spiele ich ein paar nette Spielchen am Computer (Anno1701), gucke Filme (Casino) oder Lese (Lyna La Plante - The Legacy). Ansonsten muss ich noch meine Sachen packen die ich für meinen neuen Raum brauche. Ich habe nämlich einen gefunden und das ist natürlich sehr gut, besonders weil er 1km von der HU entfernt ist. Darüberhinaus muss ich noch ein paar hübsche Dinge für Eva, meine Freundin kaufen. Am Sonntag, den 12., sind wir für 2 Jahre zusammen und dementsprechend muss ich mir noch was schönes einfallen lassen. Nicht, dass sie mir nicht genügend Ideen ins Ohr geflüstert hätte, aber ich bin mir noch nicht sicher was genau ich mache. Das ist wohl das was mir die meiste Kraft während der Ferien kosten wird. Nun ja, ich hoffe euch gehts gut. Bis dann




